Niemals aufgeben

Kürzlich besuchte ich ein Seminar von Eugen Simon, mit seinem Projekt Gedankendoping – absolut empfehlenswert (www.gedankendoping.de). Auch wenn ich mich schon seit langer Zeit mit Erfolgsstrategien und der Wirkung von Gedanken beschäftige, so hat mir dieses Seminar mich wieder einmal an wichtige Aspekte erinnert.

1)      Erfolgreiche Menschen geben niemals auf!

Wenn Du hinfällst, stehe wieder auf! Immerhin, wenn Du am Boden liegst, bekommst Du neue Perspektiven, Dinge einmal anders zu betrachten. Das Wichtigste ist jedoch, niemals liegen zu bleiben und immer wieder aufzustehen!

2)      Besser ist es, Du hast einen mittelmäßigen Plan und setzt diesen um, als ein perfekter Plan, der in der Schublade liegt!

Verabschiede Dich also von Deinem Perfektionismus und handle. Perfekt und optimal gibt es nicht!

3)      Es gehört genauso viel Energie dazu, ein beschissenes Leben zu führen, wie Energie dazu gehört ein harmonisches, positives und erfolgreiches Leben zu führen!

Es ist Deine Entscheidung, welches Leben Du führen willst.

4)      Höre auf damit, dich mit Deinen Problemen zu beschäftigen!

Sondern denke in Lösungen. Frage Dich, was Du tun kannst um Deine Situation zu verändern, Dein Problem zu bewältigen. Wer kann Dir dabei helfen und Dich unterstützen?

5)      95 % von dem was wir tun, erfolgt unbewusst!

Unbewusste Programme, innere Überzeugungen und veraltete Denkmuster beeinflussen unser Leben in jedem Augenblick. Um erfolgsverhindernde Programme zu ersetzen, musst Du erfolgsfördende Referenzen sammeln.

6)      Es gibt keine Wahrheit – es gibt nur Deine individuelle Wahrheit!

Gehe mit einem offenen Bewusstsein durch die Welt, sei aufmerksam und nimm Dir gebotene Chancen wahr. Folge Deinen inneren Impulsen.

7)      Leben findet JETZT statt. Erfolg findet im JETZT statt!

Wenn Du mit Deinem Leben nicht zufrieden bist, so fange JETZT damit an, etwas zu verändern! Es gibt keine Ausreden, es gibt niemand, der „schuld“ ist. Es gibt nur DICH!

8)      Wissen ist Macht – nur angewandtes Wissen ist gelebtes Wissen!

All Dein Wissen nützt gar nichts, wenn Du es nicht sinnvoll für Deine persönliche Zielerreichung anwendest!

9)      Das Gesetz des Erfolgs: TUN!

„Der Wert einer Idee liegt in ihrer Umsetzung!“ (Thomas Alva Edison)

„Was man lernen muss um es zu tun, das lernt man, in dem man es tut!“ (Aristoteles)

10)  Erfolg beginnt damit, die 100 %ige Verantwortung für sein eigenes Denken und Handeln zu übernehmen!

„Am Ende meines Lebens werde ich nicht das bereuen, was ich getan habe, sondern das, was ich nicht getan habe!“ (Cher)

„Wenn Du etwas wirklich willst, findest Du auch einen Weg. Willst Du es nicht wirklich, findest Du Ausreden!“ (Arabisches Sprichwort)

Warum es sich auf jeden Fall immer lohnt, sich mit seinen Zielen zu beschäftigen!

Vor einiger Zeit habe ich für mich definiert – mir also das Ziel gesetzt – einen bestimmten Beratungsauftrag bei einem Unternehmen zu erhalten. Ich definierte also mein Ziel:

-          Art des Unternehmens (Branche)

-          Standort des Unternehmens (Ort)

-          Aufgabengebiet des Auftrages

-          Umfang des Projektes (Zeit)

-          Umsatz aus diesem Auftrag (Geld)

Als weiteres definierte ich Schritte um dieses Ziel zu erreichen. Ich stellte mir die Frage, was ich alles dafür tun muss, um mein Ziel zu erreichen. Im nächsten halben Jahr suchte ich Unternehmen, die in Frage kamen; ich besuchte Messen, auf denen sich verschiedene Unternehmen präsentierten; ich schrieb hunderte Firmen an; ich telefonierte jeden Tag mit Unternehmen; ich knüpfte Kontakte usw.

Ich war schon kurz davor aufzugeben, weil alle meine Bemühungen keinen Erfolg zeigten. Doch dann erinnerte ich mich wieder und wieder an mein Ziel – ich hatte es noch nicht erreicht! Also musste ich weitermachen. Letzte Woche führte ich das entscheidende Gespräch. Ein Unternehmen vor Ort suchte für ein Projekt genau das, was ich als Auftrag suchte. Wir vereinbarten kurzfristig einen Gesprächstermin (dafür ließ ich nur allzu gerne meinen Zahnarzttermin sausen) und innerhalb einer halbe Stunde, war der Vertrag unterschrieben. Es ist genau das eingetreten, was mein Ziel war – ohne Wenn und Aber – sogar noch besser: ich kann mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren!

Ziele sind dafür da, sie zu erreichen. Mit einem Ziel wird meine persönliche Motivation verknüpft, viel Energie hinein zu stecken, um das Ziel zu erreichen. Dies kann sich jeder ich für jeden Lebensbereich definieren. Und das Gefühl seine persönlichen Ziele zu erreichen, ist einfach

WUNDERBAR, GENIAL, GEIL, MEGASTARK, PHÄNOMENAL, PHANTASTISCH!!!!!

„Beginne mit dem Notwendigen, dann mit dem Möglichen und plötzlich wirst Du das Unmögliche tun.“ (Franz von Assisi)

In diesem Sinne, viel Erfolg beim Erreichen Deiner Ziele. (Fortsetzung folgt)

PS: Nimm Dir diese Erfolgstermine vor

 01. – 02.06.2012         Souverän in hektischen Zeiten, Raum Karlsruhe

09. – 10.06.2012        Mental-Power Erfolgstraining, Kempten

13. – 14.07.2012        Energie tanken durch mentale Entspannung, Raum Bodensee

21. – 22.07.2012        Mentale Gehirnernährung, Kempten

28. – 29.09.2012        Energie tanken durch mentale Entspannung, Raum Reutlingen

20. – 21.10.2012        Mental-Power Erfolgstraining, Kempten

02. – 03.11.2012        Energie tanken durch mentale Entspannung, Raum Schweinfurt

30.11. – 01.12.2012   Energie tanken durch mentale Entspannung, Raum Krefeld

Informationen zu den Seminaren auf www.haertel-mentalcoaching.de

Alles Gute und einen erfolgreichen Tag!

 

 

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Du kannst nicht schlafen …

Du liegst abends in Deinem Bett und kannst nicht schlafen. Du kannst nicht schlafen, weil Deine Gedanken immer nur um ein Problem oder Deine Sorgen kreisen. Sie kreisen um das Problem herum, kreisen es ein, betrachten es von allen Seiten – von oben, von unten, von links, von rechts, von hinten, von vorne, von schräg von der Seite, und wieder von oben und unten usw. Das Ergebnis ist in den meisten Fällen ziemlich niederschmetternd – im wahrsten Sinne des Wortes. Du fühlst Dich wie gerädert, hast wertvolle Schlafenszeit mit sinnlosen Dingen – nämlich dem Nachdenken über Dein Problem verbracht – bist schlecht gelaunt, weil Dein Problem noch nicht gelöst ist, und denkst am nächsten Tag und in der kommenden Nacht immer noch darüber nach.

Was kann im „schlimmsten Fall“ passieren?

Eine Teilnehmerin in meinem Seminar berichtete mir genau von dieser Situation. Allerdings befasste Sie sich nicht mit ihren eigenen Themen, sondern mit einer Situation, die nur ihre inzwischen erwachsene Tochter betrifft(!). Sie entwickelte in ihrer Nichtschlafenszeit verschiedene Szenarien, die vielleicht – unter Umständen – eventuell – möglicherweise – mutmaßlich – anscheinend – nicht ausgeschlossen – hypothetisch – vermutlich – fiktiv, eintreten könnten(!), wenn ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllt würden. Ihre Gedanken kreisten um die Worst-Case-Möglichkeiten, die möglicherweise passieren könnten. Schon allein die Formulierungen zeigen, dass es sich nur um Eventualitäten handelt und von vielen „könnten“, „hätten“ und „würden“ umgeben sind.

Energie verschwenden – für Nix und wieder Nix

Kennst Du das auch von Dir? Viele Menschen beschäftigen sich gedanklich mit Problemen und Sorgen, die zu 90 % NICHT eintreten werden. Das bedeutet, dass Du 90 % Deiner Zeit und Energie dafür aufwendest, für ein Ereignis, das vielleicht nur zu 5 oder 10 % eintritt. 90 % der Gedankenenergie verschwendet für unwahrscheinliche Dinge. Macht das Sinn? Mit Sicherheit nicht! Das Gedankenkarussell dreht sich so lange weiter, bis Du irgendwann vor Erschöpfung einschläfst. Oder bis Du endlich erkennst, was Du da eigentlich machst. Das bewusste Wahrnehmen der Situation ist der erste Schritt mit der beschriebenen Situation umzugehen – und endlich schlafen zu können! Es ist die Erkenntnis, dass sich das Problem mit Sicherheit NICHT durch endloses Gedankenkreisen lösen lässt – vor allem, wenn es eine andere Person betrifft.

In Wikipedia findet man folgende Definition von Problem: „Ein Problem (gr. πρόβλημα próblema das Vorgeworfene, das Vorgelegte, „das, was [zur Lösung] vorgelegt wurde“), auch Problematik, nennt man eine Aufgabe oder Streitfrage, deren Lösung mit Schwierigkeiten verbunden ist. Probleme stellen Hindernisse dar, die überwunden oder umgangen werden müssen, um von einer unbefriedigenden Ausgangssituation in eine befriedigendere Zielsituation zu gelangen. Um ein Problem lösen zu können, kann es sinnvoll sein, es in einfachere Unteraufgaben zu zerteilen oder auf ein bereits gelöstes Problem zurückzuführen oder die Ausgangssituation auf ungewohnte Art und Weise zu betrachten.

Die Schwierigkeit: Das vorherrschende Merkmal eines Problems ist seine Schwierigkeit, die von trivial (auf den ersten Blick lösbar) über einfach und schwierig bis hin zu unlösbar variieren kann. Die Schwierigkeit ist jedoch als Merkmal meist unpräzise und wenig hilfreich, denn ihre Wahrnehmung hängt vom jeweiligen Problemlöser und den ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen ab. Durch Fehlschlüsse kann die Sicht auf die wahren Hintergründe vernebelt sein.“

Die Definition der beiden Worte beinhaltet auch schon die Lösung …!

Energie folgt der Aufmerksamkeit

Was kannst Du tun, wenn Du wegen Deines „Problems“ nicht schlafen kannst? Richte Deine Aufmerksamkeit auf die Lösung und somit weg vom Problem. Oder wenn Du Deine Ruhe haben willst, richte Deine Aufmerksamkeit bspw. Auf Deine Atmung, oder ein bestimmtes Körperteil, z.B. Arm oder Bein, und nimm auf der körperlichen Ebene alles wahr – innen wie außen, was dieses Körperteil ausmacht. Dies hat zwei positive Effekte:

1)      Die Gedanken werden augenblicklich ruhig.

2)      Der Körper und der Geist können sofort entspannen.

Wenn Du mehr über Entspannungs- oder mentale Techniken erfahren willst, solltest Du unbedingt diese Termine wahrnehmen:

25. – 26.05.2012        Energie tanken durch mentale Entspannung, Raum Kassel

01. – 02.06.2012        Souverän in hektischen Zeiten, Raum Karlsruhe

09. – 10.06.2012       Mental-Power Erfolgstraining, Kempten

13. – 14.07.2012        Energie tanken durch mentale Entspannung, Raum Bodensee

21. – 22.07.2012       Mentale Gehirnernährung, Kempten

28. – 29.09.2012      Energie tanken durch mentale Entspannung, Raum Reutlingen

20. – 21.10.2012       Mental-Power Erfolgstraining, Kempten

02. – 03.11.2012       Energie tanken durch mentale Entspannung, Raum Schweinfurt

30.11. – 01.12.2012  Energie tanken durch mentale Entspannung, Raum Krefeld

Informationen zu den Seminaren auf www.haertel-mentalcoaching.de

In diesem Sinne alles Gute und allzeit gute Gedanken. (Fortsetzung folgt…)

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Die Sache mit der Energiekrise

Es gibt so Tage, da weiß man von Anfang an – also bereits beim Aufwachen – dass sie unter keinem guten Stern stehen. Nein, ich rede nicht von Freitag, den 13. Ich rede davon, dass man bereits beim Aufwachen das Gefühl hat, einen „Kater“ zu haben (obwohl man am Abend zuvor gar nichts getrunken hat), verbunden mit schweren Beinen und einem schweren Kopf – also sich matt, erschöpft, ausgelaugt, gereizt, eben ohne Energie fühlt.

Ein schlapper Tag

Ein Klient berichtete mir von seinem schlappen (!) Tag. Er hatte am Abend einen Vortrag gehalten, der allerdings nicht zu seiner Zufriedenheit verlief. Die Teilnehmer zeigten sich zwar interessiert an seinen Ausführungen, jedoch hatte er sich viel mehr Zuhörer erwartet. So standen Aufwand und Ertrag in keinem guten Verhältnis. Seiner Meinung nach hatte er im Vorfeld vieles gut gemacht – aktiv die Werbetrommel gerührt, seine Kontakte direkt angesprochen, Mailings versendet usw. Trotzdem war das Ergebnis mager, er war frustriert und stellte die Sache mit den Vorträgen und seines ganzen Tuns in Frage. Er erzählte mir, dass er am nächsten Tag (nach gutem Schlaf!), ohne Power und Energie aufgewacht ist – als ob jemand den Stecker gezogen hätte! Der Akku war leer. Waren das die ersten Anzeichen von Burnout? Oder waren es nur seine eigenen negativen Gedanken, die ihm die Energie geraubt hatten?

Ohne Energie

Er raffte sich auf und ging seiner Arbeit nach – ohne so richtig in Tritt zu kommen. Mit dieser Energie rief er Kunden an, die natürlich alle ablehnend reagierten. Mit dieser Stimmung wollte er ein neues Konzept erstellen, doch das scheiterte bereits im Ansatz. Im Laufe des Tages hatte er auch noch eine Auseinandersetzung mit seinem Chef, der ihn wegen einer Lappalie anblaffte. Später wollte er sich zum Joggen aufraffen, aber seine Beine fühlten sich viel zu schwer an.

Du auch?

Kennst du das auch von Dir? Hast du auch schon solche Tage erlebt? Ich kenne sie nur zu gut. Sie kommen nicht sehr häufig vor, wenn aber empfinde ich sie ganz schlimm. Dann stolpere ich wirklich wie ein Betrunkener durch’s Leben und die Dinge, die ich mir vornehme wollen einfach nicht funktionieren.

Aber das können sie auch nicht! Wenn ich mit schlechter Körperenergie oder fast gar keiner Energie durch den Tag gehe, muss ich mich nicht wundern, dass alles und jeder in meinem Umfeld mit dieser Energie angesteckt wird. Wie will ich denn mit fehlender Energie, und Motivation meinen Kunden von meinen Produkten überzeugen und begeistern, wenn es mir schon schwerfällt den Telefonhörer zu halten. Wie will ich in einer solchen Situation kreativ sein? Wie will ich meine Mitarbeiter oder Kollegen motivieren, wenn ich meine Augen kaum offen halten kann? Das ist schlichtweg fast unmöglich!

Was kannst Du tun?

Jetzt hast Du zwei Möglichkeiten:

1) Du akzeptierst diesen Tag so wie er ist und hakst ihn schnellstmöglich ab – mit dem Wissen, dass selbst der beste Motivationstrainer auch einmal einen schlechten Tag hat.

2) Du gestaltest Gelegenheiten, um Dich positiv zu stimmen. Überwindest somit Deine Lethargie und Schwere und bringst Dich wieder in einen positiven Zustand. Und lädst Dich mit positiver Energie wieder auf. Zum Beispiel:

• Schreibe Deine Gedanken und Deine Gefühle handschriftlich auf ein Blatt Papier. Somit verlassen sie schon einmal Deinen Körper.

• Aktiviere ein gutes Gefühl. In Gedanken holst Du Dir eine ganz besondere, wunderbare und positive Situation hervor (z.B. eine tolle Feier, die Geburt des Kindes, eine nette Begegnung usw.) und tauchst mit allen Sinnen in die Situation ein und erlebst sie nochmals nach.

• Du legst Deine Lieblings-POWER-Musik auf, drehst lautstark auf und singst aus voller Kehle mit.

• Du schreist Deinen ganzen Frust, Deinen Ärger, Deine Wut und alle anderen negativen Empfindungen und Gedanken raus (bitte nicht, wenn jemand dabei ist! Bloß nicht im Großraumbüro!)

• Die Mittagspause verbringst Du mit Deinem Lieblingskollegen in Deinem Lieblingsrestaurant und isst Dein Lieblingsgericht (egal ob gesund oder nicht!). Genieße Dein Essen und die Unterhaltung mit Deinem Kollegen (aber nicht über Dich reden!).

• Du praktizierst Entspannungsübungen oder Meditation, um die Gedanken zur Ruhe zu bringen.

• Du lenkst Dich durch sportliche Aktivität ab – und powerst Dich mal wieder so richtig aus.

• Du arbeitest mit positiven Affirmationen, z.B. „ich bin voller Power!“, „ich bin stark!“, „ich bin aktiv!“, „ich bin der Größte, der Beste, der Schönste!“, und wenn es nur bewirkt, dass Du über Dich selbst lachen musst.

Was fällt Dir sonst noch ein? Lasse es mich wissen und schicke mir Deinen Kommentar, wie Du an so einem Tag wieder zu Energie kommst. Ich freue mich darauf.

(Fortsetzung folgt …)

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Frühlingslaune und eine intuitive Begegnung

Das sind die richtigen Temperaturen für mich zum Joggen. 10 Grad, die Sonne scheint, die Vögel sind auch schon in Frühlingslaune. Wunderbar, auch wenn die Frühlingssonne in mein Bürofenster scheint, so ist doch die Bewegung an der frischen Luft durch nichts zu ersetzen. Also habe ich meine Joggingsachen aus dem Winterschlaf geweckt, meine Schuhe geschnürt und bin los gelaufen. Zunächst wollte ich noch ein Konzept fertig schreiben, doch irgendwie kam ich dabei nicht so recht voran.

Alle meine Sinne sind geschärft, als ich die laue, frische Luft einatme, die Vögel zwitschern höre, die Sonnenstrahlen riechen und schmecken kann. Gleich nach den ersten Metern spüre ich auch die Nässe in meinen Schuhen und an meinen Füßen, weil ich eine Pfütze übersehen habe und volles Programm reingelatscht bin. Egal! Einige Zeit beschäftigen mich noch meine Gedanken, die sich im Kreis drehen. Doch mein – zugegebener Maßen nicht gerades schnelles – Laufen bringt mich schnell auf andere Gedanken. Nein, auf gar keine Gedanken mehr! Der Kopf ist leer! Der Körper ist damit beschäftigt Luft in meine Lungen zu pumpen und meine schweren Beine zu bewegen.

Doch da, was war das …? Ein kleiner Impuls, eine Botschaft aus meinem Innersten , eine Information aus meinem Unterbewusstsein. Ich lege meine Aufmerksamkeit auf diese kleine Botschaft. Eine Nachricht, die nicht dem bewussten Verstand entsprungen ist. Es ist die Lösung für meine Fragestellung bei meinem Konzept, bei dem ich vorher nicht weiter gekommen bin. Je mehr ich ihm Raum gebe, desto intensiver und klarer werden die Aspekte dieses Impulses. Der Verstand ist immer noch auf „Stand-by“.

Meine Intuition arbeitet – ich lasse es zu. Wenn ich bewusst meine Aufmerksamkeit auf diesen Impuls lege, verstärkt er sich um ein Vielfaches. Mist, denke ich, ich habe nichts zu schreiben dabei (beim Joggen auch eher hinderlich …!). Also beschäftige ich mich weiter mit diesem zarten Pflänzchen, lasse es wachsen, spiele ein bisschen hin und her, lasse alles zu, was sein soll … sehr interessant zu beobachten.

Zu Hause angekommen, schreibe ich sofort meine Eingebungen auf, damit ich bloß nichts vergesse. Übrigens: erfolgreiche Menschen denken auf Papier (auch in unserer technologisierten Welt!). Auch wenn man mit Sorgen oder Ängsten gedanklich beschäftigt ist, hilft es schon diese (ganz altmodisch) mit Stift und Papier „von der Seele schreiben“. So verlassen diese Themen das Unterbewusstsein und die eigene Gedankenwelt. Vielfach kommt es dabei zu positiven Gedanken oder eben Impulsen, die einen ersten Schritt zur Lösung beinhalten. Auch das unbedingt aufschreiben!

Diese kleinen Impulse (Intuition) sind wichtige Hinweise, geben Lösungen, wollen warnen und sind somit wichtige Signale für unser Leben. Der Intuition wird in unserer schnellen Welt zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Der bewusste Verstand zieht dies gerne in Zweifel oder Kritik oder sieht es als nicht wichtig oder nicht wahr an. Die Intuition ist immer da, wir müssen nur wieder mehr darauf vertrauen und sie zulassen. Sie sind der Schlüssel zu unserem enormen unbewussten Potenzial.

Übrigens: Ich habe heute meinen Schweinehund Roberto „eiskalt“ erwischt. Er durfte heute eiskalt duschen … brrr, sonst gibt es immer nur die heiße Dusche …!

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Wünsche werden wahr

Vielleicht hast Du Dich auch schon mit verschiedenen Erfolgsbüchern beschäftigt. Und vielleicht kennst Du die Methoden, in denen beschrieben wird, dass man sich Dinge nur wünschen muss, dann sich zusätzlich das Gewünschte vorstellen, den Wunsch in den Himmel schicken und schon ist Weihnachten – und alles, was auf dem Wunschzettel, wird erfüllt. Leider ist es nicht so einfach! Als ich vor einigen Jahren das Buch „The Secret“ gelesen habe, dachte ich mir das auch! Das ist ja wunderbar – ich wünsche mir etwas, schreibe verschiedene Dinge auf meine Wunschliste – mein Haus, mein Auto, mein Boot – und ohne, dass ich dafür irgendetwas tun muss, fallen die Dinge vom Himmel. Doch weit gefehlt – ich habe mir viele Dinge gewünscht, und doch sind sie nie eingetreten. Was habe ich falsch gemacht? Habe ich zu wenig intensiv oder falsch gewünscht? Habe ich falsch visualisiert?

Der gewünschte Parkplatz klappt immer

Immerhin kleine Erfolgserlebnisse konnte ich feiern – die Suche nach einem Parkplatz in der Innenstadt zu den besten Einkaufszeiten gestaltete ich als kleines Experiment. Ich wünschte mir einen Parkplatz direkt vor einem Geschäft in der Stadtmitte –wo in der Regel immer (!) alle Parkplätze besetzt sind – und prompt war entweder sofort einer frei oder es fuhr gerade jemand weg. War das alles nur Zufall? Ich war verunsichert, weil es einige Male sehr gut funktionierte, an anderen Tagen gar nicht und die Parkplatzsuche sich somit sehr zeitaufwändig und schwierig gestaltete. Die ganz großen Wünsche, z.B. Haus, Auto, mehr Geld, stellten sich jedoch nicht ein. Wie konnte das sein?

Wie gehen meine großen Wünsche in Erfüllung?

Das machte mich sehr neugierig und ich ging der Frage nach, wie ich es schaffen kann, dass sich alle meine Wünsche erfüllen. Bisher war ich es auf Grund meiner Prägung durch meine Eltern sowie durch meinen beruflichen Werdegang gewohnt, mir alles mit dem Verstand erklären und dadurch alles verstehen zu wollen. Ich ging der Frage nach, welche Faktoren mein Leben bestimmen, die mir nicht bewusst sind und trotzdem einen großen Einfluss auf mein bisheriges Leben hatten. Joseph Murphy setzte sich schon in den 1960er Jahren mit der „Macht des Unterbewusstseins“ auseinander. Auch Sigmund Freund (1856 – 1939), der Begründer der Psychoanalyse, entwickelte das Modell des Eisbergs für die menschliche Persönlichkeit. Demnach werden wir Menschen zu etwa 90 % durch unser Unterbewusstsein „gesteuert“!

Was muss ich tun um erfolgreich zu sein?

Die Grundlage jedes Erfolges sind die vier Faktoren: Wunsch, Glaube, Erwartung und Ethik.

Das Zusammenspiel dieser vier Kräfte ermöglicht den persönlichen Erfolg im Leben – was auch immer Du darunter verstehst. Das bedeutet folgendes:

1) Du musst einen starken und intensiven Wunsch haben, ein bestimmtes Ziel erreichen zu wollen.

2) Du musst den festen und ausgeprägten Glauben haben, Dein Lebensziel verwirklichen zu können.

3) Du musst voller Zuversicht sein – Du musst von der Erwartung erfüllt sein, dass Du Dein Ziel erreichen kannst.

4) Du musst ethisch handeln und darfst keinem anderen Menschen Schaden zufügen – Dein Gewissen  ist dabei die Kontrollinstanz.

Dieses magische Quadrat aus Wunsch, Glaube, Erwartung und Ethik bestimmt langfristig den Wert und die Qualität unseres Lebens.

Zusätzlich zu diesen vier Faktoren, musst Du es TUN. Um Deine Erfolge zu erreichen, musst Du handeln. Der Wunsch oder der Glaube oder jeder einzelne Faktor alleine, reichen nicht aus. Wenn Du etwas in Deinem Leben erreichen willst, musst Du etwas dafür tun. Wenn Du Dein Ziel erreichen willst, musst Du dafür arbeiten, trainieren, lernen – immer mehr, immer wieder.

(Fortsetzung folgt …)

Wenn Du wissen willst, wie Du mehr Erfolg, mehr Gesundheit, mehr Lebensqualität in Dein Leben bringst, empfehle ich Dir DAS Potenzialtraining – mentalMOTION. Informationen unter www.haertel-mentalcoaching.de.

„So führst du ein glückliches Leben“ – Desiderata („Lebensregel von Baltimore“)

Geh deinen Weg ohne Eile und Hast und suche den Frieden in dir selbst zu finden.
Und wenn es dir möglich ist, versuche den Anderen zu verstehen.
Sag ihm die Wahrheit – ruhig und besonnen und höre ihm zu! Auch wenn er
gleichgültig und unwissend ist, denn auch er hat seine Sorgen, egal ob er noch jung
und aggressiv, oder ob er schon alt und müde ist. Wenn du dich mit all den anderen
vergleichst, wirst du feststellen, du lebst unter Menschen, die entweder größer
oder kleiner, besser oder schlechter sind, als du selbst.

Sei stolz auf deinen Erfolg und denke auch an deine Karriere. Aber bleibe bescheiden!
Denn das Schicksal kann sich jederzeit wenden. Sei vorsichtig in deinen
Geschäften, denn die Welt ist voller List und Tücke. Aber lass dich trotz allem
nicht von deinem Weg ablenken!

Viele Leute reden von hohen Idealen und überall wird Heldenmut angepriesen;
bleibe du selber und heuchle nicht mit Gefühlen! Steh der Liebe nicht zynisch
gegenüber, denn sie ist das Einzige, was wahr und unvergänglich ist.
Sei dankbar über jedes Jahr, das du erleben darfst, auch wenn mit jedem Jahr ein
Stück deiner Jugend entschwindet. Bereite dich auf den Augenblick vor, indem
etwas Unvorhergesehenes in dein Leben tritt, aber zerstöre dich selbst nicht aus
Angst vor der Einsamkeit! Sei immer so, dass du vor dir selbst bestehen kannst.
Du hast ein Recht auf dieser Welt zu sein, genau wie die Blume, die blüht und wie
ein Stern in der Nacht. Doch auf dieser Welt lebst du nicht allein! Hast du schon
irgendwann mal darüber nachgedacht?

Darum schließe Frieden mit Gott, wo immer er dir auch begegnet; ganz gleich, was
das Leben dir auch an Schwierigkeiten auferlegt.
Lass nicht durch Lug und Trug deine Ideale zerbrechen – Die Welt ist immer noch
schön. Versuche auf ihr zu leben und glücklich zu werden.

(Aufgeschrieben im Jahre 1927 von Max Ehrmann (1872–1945), einem Rechtsanwalt in den USA)

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98 % von allem, was wir tun, ist reine Gewohnheit

Roberto, meinen Schweinehund, hast Du bereits im letzten Blog (Haben Schweinehunde ein Gewissen?) kennen gelernt. Er ist verwandt mit dem Gewohnheitstier. Und dieses Gewohnheitstier hat auch heute noch eine starke Verbindung zum Urmenschen von vor ca. 100.000 Jahren. Doch dazu später mehr.

Wie entstehen Gewohnheiten?

Alle Informationen, die uns in der Umwelt umgeben, werden über die 5 Sinnesorgane (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen) aufgenommen und gespeichert – bewusst oder unbewusst. Weiterhin werden alle Gedanken gespeichert. Alles, was 30 Mal oder 30 Tage lange als Information aufgenommen oder getan, oder gedacht wird, beginnt eine Gewohnheit zu werden. Alles, was 6 Monate lang oder 10.000 Mal gedacht oder als Information aufgenommen oder getan wird, IST eine Gewohnheit. Durch die regelmäßige Wiederholung bauen sich im Gehirn neue neuronale Verbindungen (mind ways) auf. Mit der Entstehung eines neuen Eiweißmoleküls ist sozusagen ein neues „Programm“ installiert worden. Jetzt funktioniert das Gehirn wieder wie eine PC-Festplatte. Das Gewohnheits-Programm läuft automatisch ab, weil es als mind way vorhanden ist und kann in der Regel nicht einfach wieder abgestellt werden.

Ausbrechen aus der Gewohnheit

Sobald man aus der Gewohnheit, z.B. Rauchen, Chips oder Schokolade vor dem Fernseher, Alkohol trinken, keinen Sport treiben usw., ausbricht, fühlt man Schmerz. Aber Du hast Dich dafür entschieden, eine alte Gewohnheit zu verlassen und eine neue, positive zu installieren. ALLES beginnt mit EINEM Entschluss! Ich habe mich entschieden, regelmäßig mehrmals in der Woche zum Joggen zu gehen. Ich beginne – Tag 1: Roberto, mein Schweinehund ist schon wach, als der Wecker klingelt … Er will nicht, dass ich aufstehe. Ich tue es doch und gehe zum ersten Mal seit Jahren wieder Laufen. Nach 30 Minuten bin ich völlig fertig und befürchte einen schlimmen Muskelkater. Tag 2: Roberto ist schon wieder wach – es regnet. Roberto, sagt mir 148.0726 Gründe, warum heute Joggen für mich nicht gut ist! Ich überwinde mich, trotz einem riesigen Muskelkater, und laufe wieder 30 Minuten in der gefühlten doppelten Zeit. Aber, ich habe mich überwunden! Tag 3: Mir kommen Zweifel, ob das alles Sinn macht. Es ist kalt, dunkel und im Bett so schön kuschelig. Roberto spricht zu mir: „Ich habe es Dir gleich gesagt, das macht keinen Sinn. Du hältst das nicht durch!“ Vielleicht hat er Recht?

Wie kann meine Trägheit überwinden und mich jeden Tag zum Joggen aufraffen und die alte NICHT-Bewegungs-Gewohnheit ändern?

Mark Twain formulierte es sehr treffend: „Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe hinunterboxen – Stufe für Stufe!“

Verbinde Deine alte Gewohnheit mit einem Schmerz

Ich habe mir vorgenommen regelmäßig zum Joggen zu gehen – früh morgens, damit ich frisch und voller Energie meinen Tag starten kann. Das Gewohnheits-Programm fordert laut „Bleib in deinem Bett liegen!“ Das Joggen verursacht bei mir einen (kleinen) Schmerz, z.B. Aufstehen müssen, Anziehen, raus in die Kälte, Muskelkater, oder anders gesagt – ich muss DISZIPLIN halten. Ich gehe eine Wette ein – mit einem Freund, der auch regelmäßig Joggen will. Wir vereinbaren eine Strafe, wenn der andere sich nicht an das regelmäßige Laufen hält: 4 Wochen lang beim jeweils anderen, die Fenster im Haus putzen – jeden Tag. Jeden Tag Fenster putzen???? Ne, dann gehe ich doch lieber Joggen …!!! Bei der Abwägung zwischen einem kleinen Schmerz (Aufstehen und Joggen) gehen oder einem großen Schmerz (Fensterputzen), entscheiden wir uns immer für den kleinen Schmerz!

Vielleicht sollte ich darüber nachdenken, welche inneren Widerstände ich gegen das Laufen habe. Vielleicht ist Joggen, doch nicht das Richtige für mich – und morgens schon zweimal nicht! Vielleicht sollte ich einfach eine Sportart suchen, die mir richtig Spaß macht – Joggen macht mir keinen Spaß! Vielleicht dann doch besser Tennis oder Golf? Naja, Du siehst – es ist noch kein MEISTER vom Himmel gefallen. Sei gnädig mit Dir und verurteile Dich nicht, verbiege Dich nicht und tue vor allem das, was Dir Spaß und Freude bereitet – ohne Zwang!

Der Adler sagt: „Jeder große Flug beginnt mit einem ersten Flügelschlag!“ (Fortsetzung folgt …)

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Haben Schweinehunde ein Gewissen?

Haben Schweinehunde ein Gewissen?

Also meiner auf jeden Fall! Mein Schweinehund heißt Roberto. Roberto ist manchmal mehr Hund als Schwein, oder doch eher Schwein als Hund? Oft bin ich mir da nicht so sicher! Naja, auf jeden Fall ist er sehr besorgt um mich. Er kümmert sich um mich, dass es mir gut geht, dass ich viel schlafe, dass ich gesund bleibe, dass ich mich nicht überanstrenge. Roberto ist immer für mich da!

Meine Vorsätze für 2012

Um die Jahreswende, nach all den Rückblicken und Vorausschauen ist Roberto sehr aktiv und hört sich all die guten Vorsätze gut an. Er überlegt kurz und beschließt genau so weiter zu machen, wie bisher. Roberto hasst Veränderungen, er hasst auch Bewegung, er hasst bewusste Ernährung. Aber er liebt Fernsehen auf der Couch, er liebt liegen auf der Couch, er liebt sich einrollen auf der Couch – er lebt auf dieser Couch. Was passiert mit all den guten Vorsätzen zum Abnehmen, Rauchen aufhören, weniger Alkohol, mehr Bewegung und Sport, mehr Zeit für Familie und Partnerschaft usw. Was davon hast Du davon schon umgesetzt? Wenn Du Deine Vorsätze bereits realisiert hast – Herzlichen Glückwunsch! Wenn nicht, dann bist Du in bester Gesellschaft!

Roberto passt auf mich auf!

Roberto ist morgens schon früh wach. Er ist vor mir aufgestanden und hat schon mal nach dem Wetter und den Temperaturen geschaut, er weiß ob es in der Wohnung noch kalt ist und ob es sich lohnt aufzustehen. In dem Augenblick, wenn ich morgens die Augen aufmache, ist er schon zur Stelle und meldet sich ungefragt und teilt mir mit, dass es noch viel zu früh zum Aufstehen, dass es viel zu kalt und dass es im Bett doch viel kuscheliger sei. Er sagt zu mir: „Mein lieber Herr, bitte bleib doch einfach liegen!“ Er liebt es unter der warmen Bettdecke zu bleiben – und das am liebsten jeden Tag.

Heute lieber nicht – ich verschiebe es auf morgen!

Nun an manchen Tagen macht dies durchaus Sinn – aber nicht immer. Ganz ähnlich verhält es sich mit meinem Vorsatz wieder mehr Sport zu treiben. Fast jeden Tag nehme ich mir vor – endlich wieder einmal zum Joggen zu gehen. Sofort springt mich Roberto an und findet mindestens 10 Argumente, warum Joggen heute nicht sinnvoll, nicht geeignet, nicht passend, nicht akzeptabel, nicht erträglich ist: das Wetter ist zu schlecht; es ist zu kalt; keine Zeit – musst Dich um die Kinder / Arbeit kümmern; Jogginghose ist in der Wäsche oder kaputt; mit vollem Magen joggt sich schlecht; es wird bald dunkel usw. und sofort. Was tut Dein Schweinehund alles und mit welchen Mitteln hält er Dich von bestimmten Dingen ab?

Da draußen gibt es ein Leben

Wenn Du etwas wirklich tun willst, dann wirst Du es tun! Wenn Du etwas nicht tun willst, findest Du Ausreden. Der Schweinehund ist eng mit dem „Gewohnheitstier“ verwandt. Wir Menschen brauchen Gewohnheiten oder Rituale, denn diese machen das Leben sicher. Insbesondere bei kleinen Kindern ist dies ganz wichtig, z.B. abendliches Vorlesen, regelmäßige Termine, Zeit verbringen mit Mama oder Papa usw. Dies gibt Kindern Sicherheit und Vertrauen! Im Laufe der Zeit haben wir uns verschiedene  Gewohnheiten angeeignet – viele machen Sinn, andere sind völlig überflüssig. Warum ist es so schwer Gewohnheiten abzustellen – Roberto zum Schweigen bringen?

Erinnerst Du Dich noch an Deine erste Fahrstunde. Meine war ganz furchtbar – wie sollte das alles auf einmal gehen beim Autofahren? Blinken, nach hinten schauen, in den Spiegel schauen, Gas geben, kuppeln, lenken, schauen usw. Deine verlief wahrscheinlich ganz ähnlich. Heute – nach Jahre langer Übung – denkst Du gar nicht mehr daran, was alles zu tun ist. Du hast Dein „Autofahr-Programm“ fest in Deinem Unterbewusstsein abgespeichert – Deine Festplatte ist programmiert. Gewohnheiten gehören auch zu diesen unbewussten Programmen. Genauso wie Du dieses Programm um den 18. Geburtstag installiert hast, kannst Du – ähnlich wie bei einem Computer – neue, veränderte Programme „einspielen“. Die Erkenntnisse der Hirnforschung besagen, dass Hirnzellen sich ständig verändern, umstrukturieren und anpassen. Durch regelmäßiges Training wachsen die Hirnzellen und deren Verbindungen – ähnlich wie Muskelzellen

Du hast Autofahren auch nicht in 2 Stunden gelernt, sondern wurdest immer sicherer durch mehr und mehr Übung. Jahrelange Gewohnheiten können in den wenigsten Fällen von jetzt auf gleich geändert werden. Ich überliste Roberto mit kleinen Veränderungen – er hasst große Veränderungen!

Und jetzt einen Marathon laufen

Wenn Du Veränderung willst, fange damit an. Als untrainierter Läufer wirst Du nicht unbedingt einen Marathon laufen. Beginne mit einem ersten Schritt, z.B. einmal in der Woche 30 Min. Joggen / Walken, reduziere den Zucker in Deinem Kaffee, schalte den Fernseher ab, schenke Deinem Partner mehr Aufmerksamkeit – es gibt so vieles, wo Du ansetzen kannst. Überlege Dir, in welchen Bereichen Du in Deinem Leben Veränderungen haben willst, z.B. Gesundheit, Beruf, Beziehung? Gehe ganz bewusst mit dir um, und frage Dich was Du tun kannst, das es Dir in allen Lebensbereich gut geht, z.B. weniger FastFood – bewusstere Ernährung, weniger Rauchen – mehr Sport und Natur, weniger Fernsehen – mehr Zeit mit dem Partner usw. Du weißt am besten, was für Dich gut und wichtig ist.

Ich weiß, Dein Schweinehund, boykottiert das, aber wie gesagt, wenn Du wirklich etwas tun willst, dann wirst Du es tun! Wenn Du etwas nicht tun willst, findest Du Ausreden. (Fortsetzung folgt …)

Herzliche Grüße Klaus

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Potenzial

Ich habe mich heute entschlossen, die Anrede von „Sie“ auf „Du“ zu ändern. Warum? Weil es um DICH geht. Unser Bewusstsein kümmert sich nicht um Formalitäten – das DU ist direkter und DU fühlst Dich dann persönlich angesprochen – und genau das will ich ja erreichen.

Hast Du Dir schon einmal Gedanken über Dein Potenzial gemacht? Hast Du Dir schon Gedanken darüber gemacht, was Du in Deinem Leben alles noch erreichen willst? Bist Du mit Deiner momentanen Lebenssituation zufrieden – oder besser noch – glücklich? In welchen Bereichen bist Du nicht zufrieden und willst etwas verändern? Beruf? Finanzen? Beziehung? Gesundheit?

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, was Du alles erreichen kannst, wenn es keine Grenzen gibt? Jetzt stell Dir einfach einmal vor, wie es wäre, wenn Du alles was Du Dir wünschst, erreichen kannst. Wo und wer wärst Du dann? Welchen Beruf hättest Du? Wie und wo würdest Du Leben? Wie sähe Dein Tagesablauf aus? Hast Du Dir diese Fragen schon einmal gestellt???

Meine Vision ist es, dass alle Menschen ihr einzigartiges Potenzial entfalten. Jeder Mensch kann dies erlernen. Ich wünsche mir, dass jeder Mensch seine wahre Berufung lebt und nicht einem Beruf nachgeht, den er nicht liebt und daran kaputt geht. Ich wünsche mir, dass Menschen mit Spaß, Begeisterung, Freude und voller Zufriedenheit durch ihr Leben gehen. Immer wieder kommen Menschen zu mir ins Coaching, die mit ihrer aktuellen beruflichen Situation nicht glücklich sind bzw. einen Job haben, der sie krank macht. Muss es erst so weit kommen? Ich denke nicht!

Ich selber habe mich entschieden meinen sicheren Beruf zu verlassen und mich auf einen anderen – nicht ganz so sicheren – Weg zu begeben. Ich hatte in meiner Tätigkeit auch gemerkt, dass verschiedene Faktoren im Arbeitsumfeld für mich nicht mehr stimmten. Ich stellte mir dann die Frage, ob dies wirklich der Job ist, den ich die nächsten 25 Jahre ausüben möchte. Die klare Antwort war: NEIN! Aus diesem Grund prüfte ich die Möglichkeiten, die ich habe, z.B. Teilzeitjob und nebenher etwas anderes aufbauen, Job weiter ausüben, kündigen, anderen Arbeitgeber suchen, in einem anderen Bereich arbeiten usw. Ich habe mich entschieden und tue heute das, was mich begeistert, was mir Spaß macht. Die Resultate meiner Arbeit zeigen sich in begeisterten Kunden, denen ich Möglichkeiten gebe, einen Zugang zu ihrem individuellen Potenzial zu schaffen.

Grenzen gibt es nur in Deinem Kopf und resultieren aus Prägungen, Denkmustern, Glaubenssätzen der Vergangenheit. Stelle Dir einmal die Frage, ob diese alten Prägungen heute noch Sinn machen. Wenn nicht, und Du merkst, dass sie Dich an Deiner persönlichen Entwicklung hemmen, solltest Du JETZT etwas unternehmen. Veränderung fängt bei Dir an! Ich rufe Dich auf – verschwende nicht Dein Leben, sondern entfalte Dein Potenzial.

Was ist denn eigentlich das Potenzial?

Der Duden sagt dazu: „nach den Gegebenheiten möglich, als Möglichkeit vorhanden“ bzw. philosophisch: „die bloße Möglichkeit betreffend“. In Wiktionary findet man folgende Bedeutung: „Entwicklungsmöglichkeit, noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeit“.

„Die Möglichkeit ist die Realisierbarkeit eines Gegenstands, Vorgangs oder Zustandes, im praktischen oder theoretischen Sinne“ (wikipedia). In diesem Zusammenhang kann man auch von Optionen, Varianten, Alternativen, Ideen, Vorstellungen und Chancen sprechen.

All dies sind in die Zukunft gerichtete Modelle, bei denen Du immer die Entscheidung hast.

Du hast IMMER die Entscheidung für alle Dinge in Deinem Leben. Dies fängt im Kleinen an, z.B. trinkst Du heute Kaffee oder Tee, ißt Du heute Wurst oder Käse? Dies gilt für das Berufsleben – welche Schule besuchst Du? Welche Ausbildung oder Studium wählst Du? Welchen Job übst Du aus? Bis hin zu großen, lebensverändernden Entscheidungen, wie z.B. willst Du heiraten? Willst Du Kinder haben? Willst Du ein Haus bauen? Willst Du auswandern? usw. oder den finalen Entscheidungen – wie willst Du Deine Beerdigung gestalten?

Es ist immer DEINE Entscheidung, wenn Du die 100%-ige Verantwortung für Dein Leben übernehmen willst. Du hast Dich auch dafür entschieden Dir selbst Grenzen zu setzen. Wenn Du das schaffst, schaffst Du es auch sie zu überwinden!

Sehr passend dazu die Worte von Papst Benedikt: „Gott achtet nicht so sehr darauf, ob Du strauchelst, sondern darauf, ob Du wieder aufstehst!“ (Fortsetzung folgt)…

 

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Gedanken 2

Die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern, die Zukunft jedoch können Sie gestalten. Wie oft beschäftigen Sie sich mit negativen Dingen? Mit negativen Stimmungen? Mit negativen Meinungen? Mit negativen Nachrichten? Die Welt ist voll davon – von Katastrophen, Kriegen, Verbrechen, Unfällen usw. In den Medien gilt „only BAD news are good news“.

Übrigens praktizieren Menschen dies auch sehr gerne. Ich hatte einmal eine Kollegin, die hat mir jeden Morgen beim ersten Kaffee in der Arbeit erzählt, wie blöd sie ihre Arbeit findet, dass der Chef heute wieder ganz schlechte Laune hat, dass die Firma kurz vor dem Konkurs steht, dass sie vor lauter Stress gar nicht weiß, wo ihr der Kopf steht usw. – ein einziges Stakkato von negativen Aussagen und somit von negativer Energie. Haben Sie das auch schon selbst erlebt?

Wie reagiert man in der Regel darauf? Man schwingt sich auf diese Energie mit ein – und findet plötzlich auch alles furchtbar, schlimm, fühlt sich auch gestresst und genervt. Dies passiert ganz automatisch! Jammern, klagen, schimpfen, meckern, lästern gehört doch inzwischen zum „guten“ Ton. Jeder findet immer Situationen oder Menschen, die ihm/ihr nicht passen. Dann stimmt man doch gern das Klagelied mit ein und übertrifft sich mit Schreckensmeldungen. Wenn ich mir dann noch früh morgens in der Zeitung, im Radio oder Fernsehen die neuesten schlimmsten Katastrophen-Nachrichten abholt habe, ist mein Tag doch schon gelaufen. Jetzt mit positiven Gedanken und mit positiver Energie den Tag zu beginnen, fällt mir persönlich schwer. Aus diesem Grund habe ich irgendwann meine Zeitung abbestellt, höre und schaue mir fast keine Nachrichten mehr an, drehe das Radio bei Werbung leiser und lasse mich, wenn dann, nur noch von Musik unterhalten.

Ich praktiziere dies schon einige Jahre – und wissen Sie was? – ich lebe immer noch und habe nicht das Gefühl in der Welt irgendetwas Wichtiges verpasst zu haben. Na gut, ich muss damit leben, dass ich beim Kinoprogramm nicht immer auf dem neuesten Stand bin und (leider!) bei so wichtigen (?) Fernsehthemen wie „Die Schuldnerberatung“, „Super-Nanny“, „The next Top Model“ oder „Supertalent“ nicht mitreden kann – ich kann sehr gut damit leben.

Fernsehen hat übrigens auch eine positive Wirkung auf unsere Gedanken. Während wir einen Film betrachten, haben wir in der Regel keine Gedanken, oder? Oder haben Sie schon einmal erlebt, dass Sie während des Fernsehens tief in Gedanken versunken waren? Eher nicht! Manche Menschen wünschen sich einen Zustand ohne Gedanken auch zu anderen Zeiten, z.B. wenn sie vor lauter Gedanken – in der Regel negative – nicht einschlafen können. Die Gedanken kreisen um Sorgen, um Nöte, um Ängste, um Probleme, um das Gestern, um das Heute, um das Morgen! Das Ergebnis: fehlender Schlaf, vielleicht noch ein paar Alpträume, unruhig Schlafen und am Morgen mit schwerem Kopf aufwachen. Was können Sie tun?

Also erst einmal Fernseher aus. Beschäftigen Sie sich mit schönen, wunderbaren, interessanten Dingen. Mit Dingen oder Situationen, mit Menschen, die Ihnen begegnet sind, die ein angenehmes und schönes Gefühl hinterlassen haben. Schon allein der Gedanke daran, zaubert vermutlich bereits ein Lächeln auf Ihr Gesicht. Mit der Aktivierung der Lachmuskeln werden im Körper Glückshormone freigesetzt, die sich auf den ganzen Körper ausbreiten. Im ersten Schritt denken Sie an die Situation und im zweiten Schritt holen Sie sich das Gefühl dazu hervor, z.B. Freude, Liebe, Mut, Friede usw. Sehr oft ist mit diesen Gefühlen eine körperliche Reaktion verbunden, z.B. Wärme breitet sich aus, Sie spüren ein Kribbeln, Ihr Herz schlägt schneller usw. Und nun spüren Sie noch einmal die erlebte Situation mit allen Sinneswahrnehmungen (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken) nach – und Sie befinden sich augenblicklich in einem angenehmen Gedanken- und Gefühlsstrom.

Das Gehirn kann nämlich nicht unterscheiden zwischen Vorstellung und Realität. Man hat in Studien festgestellt, dass die gleichen Gehirnbereiche aktiv werden, unabhängig davon, ob die Versuchspersonen eine Situation real oder nur in ihrer Vorstellung erlebt haben. Das ist doch faszinierend! Dies bedeutet, dass es möglich ist, das Gehirn mit meinen Gedanken und somit mein Wohlbefinden bewusst zu steuern. Denke ich negative Gedanken, wirkt sich dies entsprechend negativ auf meinen Körper und auf mein Wohlbefinden aus. Denke ich hingegen positiv, kann ich ein entsprechendes gutes Gefühl hervorrufen. Das heißt, Sie haben es in der Hand wie Sie sich fühlen wollen. Sie können sich immer entscheiden, wie Sie sich fühlen wollen! Und Sie können sich dann entscheiden, ob Sie dies beibehalten oder verändern wollen.

Ich persönlich will mich wohlfühlen, ich will positive Energie aussenden, ich will, dass es mir gut geht. Sie auch? Dann fokussieren Sie sich darauf. Sie haben es selbst in der Hand!

Einstein sagte einmal: „Wenn Sie so denken, wie Sie immer gedacht haben,
werden Sie auch so handeln, wie Sie schon immer gehandelt haben.
Wenn Sie so handeln, wie Sie immer schon gehandelt haben,
werden Sie auch das bewirken, was Sie schon immer bewirkt haben.“

Oder anders und deutlich gesagt: „Wer jeden Tag das Gleiche, auf die gleiche Art und Weise macht und dabei neue Ergebnisse erwartet – ist schwachsinnig!“

(… Fortsetzung folgt)

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Gedanken

Gedanken

Für 2012 habe ich mir einiges vorgenommen. Nein, keine Vorsätze – das habe ich vor Jahren bereits aufgegeben, weil ich weiß, dass ich sie sowieso nicht einhalte – ich habe mir ehrgeizige und attraktive Ziele gesetzt. Für alle Bereiche meines Lebens, z.B. Wohnen, Beziehung, Beruf, Gesundheit, Familie, Finanzen, habe ich definiert, wie mein 2012 aussehen soll. Diese Ziele habe ich schriftlich niedergeschrieben. Jeden Tag beschäftige ich mich in einer bestimmten Weise mit diesen Zielen. Sie befinden sich auf einem Blatt Papier neben dem Schreibtisch, so dass ich sie mehrmals täglich zu lesen bekomme. Auch meine Gedanken kreisen regelmäßig um meine Ziele. Als Übung vor dem Einschlafen betrachte ich meine Ziele und visualisiere sie und stelle mir vor, wie es jetzt schon ist, diese Ziele erreicht zu haben. Dabei beschäftige ich mich nicht unbedingt damit, wie ich diese Ziele erreichen kann, also dem Weg dahin, sondern viel mehr bekomme ich (Gedanken-)Impulse, die wertvoll und wichtig sind, das Ziel zu erreichen. Dies kann der Gedanke an eine bestimmte Person sein, dies kann der Impuls sein, jemanden anzurufen und ihm über mein Vorhaben zu erzählen.

Ganz wichtige Impulse bekomme ich, wenn ich mich mit ganz anderen Dingen beschäftige – im Moment schleife ich gerade einen Schrank ab – die Ideen, die ich hier bekomme sind so unglaublich, dass ich mich manchmal frage, woher diese kommen und was diese für eine Bedeutung haben. Vielleicht sollte ich viel öfter handwerklich tätig werden – vielleicht ist das meine Gedanken-Impuls-Quelle? Ich habe es mir angewöhnt immer Stift und Papier zur Hand zu Hand haben, um diese kurzen, plötzlichen Eingebungen aufzuschreiben, damit ich sie später wieder verwenden kann. Genauso schnell wie sie kommen, sind sie auch wieder weg – vor allem, wenn man sich in seinem Alltagstrott befindet. Diese Impulse liefern wertvolle, oft auch unerklärliche, Informationen, die tief aus dem Unterbewusstsein stammen. Die Botschaften des Unterbewusstseins sind umso wertvoller, weil sie Botschaften meiner Seele sind. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mensch in diesem Leben eine bestimmte Aufgabe hat, die er/sie zu erfüllen hat. Wenn der Mensch sie gefunden hat, steht Glück, Zufriedenheit, Erfolg und innerem Frieden nichts mehr im Weg. Oscar Wilde sagte einmal: „Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen – das ist unsere Bestimmung!“ Dafür gibt es viele Beispiele, von in allen Belangen erfolgreichen Menschen, die dies in ihrem Leben gefunden und erreicht haben.

Jeder Mensch trägt einen unglaublichen Schatz eines riesigen (unbewussten) Potenzials in sich – an (versteckten) Talenten, an einzigartigen Fähigkeiten, an herausragenden Eigenschaften, an individuellen Stärken, an wunderbaren Begabungen. All dies ist in uns – in jedem Menschen! Oftmals sind wir uns unseres Potenzials gar nicht bewusst. Oftmals leben wir ein Leben, das wir gar nicht leben wollen. Oftmals haben andere für uns entschieden, nur nicht wir selber. Oftmals machen wir andere verantwortlich für unsere eigene Lebenssituation. Oftmals wollen wir gar keine Veränderung, weil wir es uns in unserer Komfortzone so gemütlich gemacht haben. Aber was ist denn dann mit unseren Fähigkeiten, Begabungen und Talenten? Wie nutzen wir sie denn? Gar nicht – sie verkommen und bleiben im Dunkeln. Oft müssen Menschen erst in Krisensituationen gelangen, z.B. Krankheiten, Trennungen, Unfälle, Arbeitsplatzverlust, ehe sie sich ihres Potenzials bewusst werden. Sie fragen sich dann vielleicht „War das schon alles in meinem Leben?“ oder „Warum habe ich nicht mehr aus meinem Leben gemacht?“

Ich beschäftige ganz intensiv mit der Macht meiner Gedanken. Früher kreisten meine Gedanken sehr oft um die Vergangenheit, um verpasste Chancen, um Fehler. Ich weiß, dass mich diese Gedanken nicht weiter bringen. Mir ist bewusst, dass ich mit meinen (positiven) Gedanken, meine Zukunft gestalte. Dieses Wissen war bereits in der Antike vorhanden. Schon in der Bibel steht: „Wie ein Mensch denkt, so ist er.“ Marc Aurel, der römische Kaiser sagte einmal: „Wir sind das Ergebnis unserer Gedanken.“ Dies gilt heute noch genauso wie früher! Passen Sie also auf, was Sie denken. (… Fortsetzung folgt)

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